Hitfrequenz
Die Hitfrequenz, auch Trefferhäufigkeit genannt, beschreibt den Anteil der Spielrunden, in denen ein Spielautomat irgendeinen Gewinn auszahlt, sei er noch so klein. Eine Hitfrequenz von 25 Prozent bedeutet, dass statistisch jede vierte Runde mit einem Gewinn endet, unabhängig von dessen Höhe. Anders als die Auszahlungsquote sagt die Hitfrequenz nichts über die Gesamthöhe der ausgezahlten Beträge aus, sondern ausschließlich über die Häufigkeit von Treffern überhaupt.
In der Praxis hängt die Hitfrequenz eng mit der Volatilität eines Spiels zusammen: Spiele mit niedriger Volatilität haben meist eine hohe Hitfrequenz mit häufigen, kleinen Gewinnen, Spiele mit hoher Volatilität dagegen eine niedrige Hitfrequenz mit selteneren, dafür teils deutlich höheren Auszahlungen. Beide Spieltypen können trotzdem dieselbe Gesamtauszahlungsquote erreichen.
Beispielrechnung: Bei einer Hitfrequenz von 30 Prozent und 100 gespielten Runden endet statistisch etwa jede dritte Runde, also rund 30 Runden, mit irgendeinem Gewinn, die übrigen 70 Runden bleiben ohne Auszahlung. Wie hoch die einzelnen Gewinne in diesen 30 Runden ausfallen, hängt zusätzlich von der Volatilität und der hinterlegten Gewinntabelle ab, nicht von der Hitfrequenz selbst.
Ein verbreiteter Irrtum ist, eine hohe Hitfrequenz bedeute automatisch eine hohe Auszahlungsquote oder ein günstigeres Spiel. Ein Spiel kann sehr häufig kleine Gewinne auszahlen und trotzdem insgesamt eine niedrigere Auszahlungsquote haben als ein Spiel mit seltenen, aber deutlich höheren Treffern. Für Spielhersteller ist die Hitfrequenz zudem ein wichtiges Gestaltungselement, um das subjektive Spielerlebnis zu steuern, unabhängig davon, wie sich die langfristige Auszahlungsquote tatsächlich zusammensetzt.
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