Hold-and-Win / Respins
| Mechanik | Symbole bleiben fixiert, freie Felder drehen erneut |
|---|---|
| Auslöser | meist eine Mindestzahl an Sonder-Symbolen |
| Respinzahl | meist 3 Nachdrehungen, verlängerbar bei Treffer |
| Endergebnis | Sammlung wird nach Feldsymbolwerten ausgezahlt |
| Sonderfall | Jackpot-Symbol kann festen Gesamtjackpot auslösen |
| Fundort | Spielhallen und Online-Automatenspiel |
Hold-and-Win, auch als Respin-Feature bekannt, funktioniert grundlegend anders als eine klassische Freispielrunde. Erreicht ein Spieler eine bestimmte Mindestanzahl an Sonder-Symbolen, meist Münzen mit aufgedrucktem Wert, bleiben diese Symbole auf ihren Feldern stehen. Alle übrigen Felder des Rasters drehen sich erneut, üblicherweise dreimal in Folge. Landet dabei ein weiteres Sonder-Symbol, bleibt auch dieses liegen und die Zahl der verbleibenden Nachdrehungen setzt sich wieder auf den Ausgangswert zurück.
Ablauf bis zum Abschluss
Die Runde endet erst, wenn entweder alle Felder des Rasters mit Sonder-Symbolen gefüllt sind oder keine weitere Nachdrehung ein zusätzliches Symbol bringt. Anschließend werden alle gesammelten Werte addiert und als Gesamtgewinn ausgezahlt. Bei manchen Geräten löst ein vollständig gefülltes Raster zusätzlich einen festen Jackpot-Betrag aus, unabhängig von der Summe der einzelnen Münzwerte.
Rechtlicher Rahmen
Als Geldspielgerät in der Spielhalle bleibt auch bei Hold-and-Win-Mechaniken die Spielverordnung maßgeblich: 0,20 Euro Höchsteinsatz pro Spiel, 60 Euro Verlust- und 400 Euro Gewinngrenze je Stunde. Die genaue technische Umsetzung der Respin-Logik ist Teil der Bauartzulassung durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt. Online ist die Mechanik als virtuelles Automatenspiel bei GGL-lizenzierten Anbietern der Whitelist verbreitet.
Wo man sie findet
Hold-and-Win-Geräte gehören mittlerweile zum festen Bestand vieler Spielhallen und sind zugleich ein häufiges Bonusfeature in Online-Slots lizenzierter Anbieter. In Spielbanken erscheinen sie meist als Teil größerer Jackpot-Systeme.
Rechenbeispiel
Sammelt ein Spieler auf einem Raster mit 15 Feldern insgesamt 6 Münzsymbole mit Werten von 1, 2, 2, 5, 10 und 20 Einsatzeinheiten, ergibt sich vor Abschluss der Runde eine Zwischensumme von 40 Einsatzeinheiten. Erst wenn drei Nachdrehungen in Folge kein weiteres Symbol bringen, endet die Runde und diese Summe wird final ausgezahlt.
Typische Irrtümer
Ein verbreiteter Irrtum ist, die Zahl bereits gesammelter Münzsymbole erhöhe die Wahrscheinlichkeit für ein weiteres Symbol in der nächsten Nachdrehung. Jede Nachdrehung ist jedoch ein eigenständiges, unabhängiges Zufallsereignis. Auch die Annahme, ein fast vollständig gefülltes Raster stehe kurz vor dem großen Jackpot, beschreibt nur die Spielsituation, nicht aber eine veränderte Wahrscheinlichkeit für den nächsten Treffer. Wer sein Spielverhalten reflektieren möchte, findet über die Seite Verantwortungsvoll spielen von spielothek.online passende Selbsttests und weiterführende Informationen. Auch bei Hold-and-Win-Geräten bleibt jede einzelne Nachdrehung technisch unabhängig von allen vorherigen Drehungen der Runde.
Begriffe dazu
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